„Die neue Geopolitik“

Die Gewichte verschieben sich.


Das globale Machtgefüge befindet sich in einer Umbruchphase, wie es sie zuletzt mit der Eroberung Amerikas durch die Europäer um 1500 gegeben hat. Zentrales und sichtbarstes Element dieses Umbruchs ist bislang das sogenannte „Atomabkommen“ mit dem Iran, das von einer tiefgreifenden strategischen Neuausrichtung und daraus folgend veränderten Stellung der USA in der Welt kündet. Die hier gesammelten Artikel beleuchten verschiedene Aspekte dieses andauernden geopolitischen Prozesses und seiner ökonomischen Auswirkungen.

 

I. Neue globale Ordnung

Die neue Geopolitik – Die Folgen des #Irandeals – Eine Übersicht der geostrategischen Bedeutung des “Atom”-Abkommens der P5+1 mit Teheran: Dieses entwirft einen neuen Mittleren Osten und eröffnet die Chance auf eine multipolare Weltordnung. (26.7. 2015)

2015 als Wendepunkt – Versuch einer historischen Einordnung der aktuellen Entwicklungen: Markiert das Jahr 2015 das Ende von Europas globaler Vorherrschaft? (31.7.2015)

Totgesagte aller Länder! – Obama, Putin und Xi sprachen vor der UN-Generalversammlung – was könnten ihre Reden für die Zukunft der Organisation bedeuten? (29.9.2015)

Sanft entschlummert – Die NATO wird in Ermangelung eines Daseinszwecks weiter an Bedeutung verlieren, doch sollte diese Tendenz keinesfalls forciert werden. (14.12.2015)

 

II. Einzelne Konfliktregionen

Libyen: Same procedure as Syria? – Die strategische Konstellation in Libyen ist der syrischen relativ ähnlich, was Aussagen über den möglichen Fortgang des Krieges zulässt. (16.1.2016)

Die Kunst der wohlgetimeten Eskalation – Besteht ein Zusammenhang zwischen den Börsenturbulenzen in China, der Eskalation im Mittleren Osten und dem Iranabkommen? Das Timing ist zumindest verdächtig. (11.1.2016)

Das „Plan B“-Prinzip – Griechenland und die Ukraine waren Teil eines strategischen Ringens, bei dem die Seite mit mehr Alternativoptionen gewinnen musste. Auch China spielt ein doppeltes Spiel, mit noch höherem Einsatz. (21.11.2015)

Putin, übernehmen Sie. – Russland greift militärisch in den syrischen Krieg ein, aber die entscheidenden Fragen werden gar nicht erst diskutiert. (22.10.2015)

Riad & Washington – BFF no more? – Dem Medientenor nach zu urteilen wandelt sich das Verhältnis der (ehemaligen?) Verbündeten USA und Saudi-Arabien gerade rapide. (16.9.2015)

Wer solche Verbündeten hat… – Der Krieg im Jemen lässt sich als Falle der US-Regierung für ihre “Alliierten” in Riad und deren Fürsprecher in Washington interpretieren. (26.9.2015)

Mit Al-Qaida für den Frieden – Mögliche Verschiebungen im islamistischen Lager: Wäre mit den Taliban und Al-Qaida, anders als mit dem IS, eine Verständigung möglich? (24.9.2015)

Zeichen der Entspannung aus Kiew – Auch in der Ukraine ist die Lage seit Juli eine andere, deutet sich eine Lösung und tatsächliche Umsetzung von Minsk 2 an. (29.8.2015)

“I think we have a deal” – Das „Atomabkommen“ mit dem Iran ändert auch die strategische Situation in Syrien und lässt eine Lösung denkbar werden.  (10.8.2015)

 

III. Wirtschaftssystem

Der Westen drückt sich vor der Verantwortung – Wenn der Klimagipfel von Paris ein Ergebnis hervorbringt, dann hat das einen einfachen Grund: Die westlichen Staaten haben Angst, andernfalls abgehängt zu werden. (11.12.2015)

Startschuss zur Revolution – Der VW-Skandal könnte das Ende der Öl-Wirtschaft einläuten, da er die Autoindustrie an ihrer empfindlichsten Stelle trifft: Dem Image. (23.9.2015)

 

IV. Finanzsystem

Ein kleiner Schritt für den IWF-Exekutivrat… – Die Aufnahme des Yuan in den Währungskorb der Sonderziehungsrechte wird das Weltfinanzsystem verändern. (30.11.2015)

Ist das Ende da? – Die psychologischen Auswirkungen der anhaltenden Nullzinspolitik der US-Notenbank als Anzeichen einer tiefgreifenden Systemtransformation – gibt es einen Kapitalismus ohne Zinsen? (20.9.2015)