Unabhängigkeit adé

Mit der Ankündigung von Neuwahlen hat sich das Blatt gewendet: Spielen die Beteiligten auf Zeit, oder sind die Differenzen wirklich unüberbrückbar?

Als am Montag Artur Mas verkündete, nicht seinen Platz als Vorsitzender des erst im Sommer gegründeten Parteienbünd- nisses “Junts pel Sí” (JxSi, Gemeinsam für das Ja) zu räumen, bedeutete das auch die Ausrufung von Neuwahlen in der Region. Diese waren kurz vor Ablauf der Frist zur Regierungsbildung immer wahrscheinlicher geworden und sollen nach Presseberichten vermutlich am 6. März stattfinden.

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Anmerkung: Mit Mas‘ Zurücktreten in die zweite Reihe und der Einigung auf eine Regierung von JxSi und CUP in letzter Minute ist der Artikel jetzt bereits veraltet. Dennoch ist es wichtig, auf den Zusammenhang hinzuweisen: Die konservativeren (und wirtschaftsnahen) der katalanischen Separatisten wollen nur solange die Unabhängigkeit, wie Madrid unnachgiebig in der Frage von mehr Autonomie bleibt. Anscheinend erwarten sie eine große Koalition (oder PP-Minderheitsregierung) und spielen deshalb das „Unabhängigkeitsspiel“ weiter.

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