Zeit für neue Helden?

Die Rede vom “postheroischen Zeitalter” bedeutet im Klartext: Für die heute gesellschaftlich dominanten Werte möchte niemand sterben.

Das Klischee ist inzwischen so oft wiederholt worden, dass es nicht mehr hinterfragt wird: Die “freie westliche Welt” befinde sich nunmehr in einem sogenannten “postheroischen” Zeitalter; es gäbe in unseren Breiten keine Bereitschaft und keine Anerkennung mehr dafür, sich selbst oder Andere für ein höheres Ziel zu “opfern”. Zur Erklärung dieses Phänomens wird einerseits auf die Säkularisierung der Gesellschaft verwiesen, andererseits auf die heute übliche geringe Familiengröße: Wer nur ein Kind hat, wolle dieses unter keinen Umständen als “MärtyrerIn” verlieren. An der Frage, ob diese Entwicklung gut oder schlecht sei, scheiden sich die Geister – an der Gültigkeit der These gibt es hingegen so gut wie keine Zweifel. Warum eigentlich nicht?

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