(K)ein kurdischer Staat in Sicht

Der Durchbruch in den „Atom“-Verhandlungen mit dem Iran änderte die strategische Lage in der Region grundlegend – auch für die Türkei

Seit vergangenen Freitag greift die türkische Luftwaffe Stellungen der PKK im Irak sowie angeblich auch in Syrien an, der mühsame Friedensprozess mit der verbotenen kurdischen Organisation ist damit beendet. Dennoch ist es noch möglich, die Eskalation zu begrenzen und einen weiteren offenen Krieg in der Region zu verhindern, wenn alle Seiten sich des entscheidenden Hauptziels Ankaras bewusst sind: Die Verhinderung der Entstehung eines Kurdenstaats in Syrien.

Als es den syrischen Kurden und ihren Verbündeten Ende Januar gelang, die zum Symbol gewordene Stadt Kobane wieder komplett unter ihre Kontrolle zu bekommen, war damit nicht nur der Vormarsch des „Islamischen Staats“ in Nordsyrien gestoppt. Der Erfolg bedeutete auch eine Konsolidierung der de facto seit Sommer 2012 bestehenden autonomen kurdischen Kontrolle über die drei auch als „Rojava“ bekannten Kantone.

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